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Er
ist als Glücksbringer bekannt, nicht zuletzt, wenn er als süße Praline daher
kommt. Sein Name stammt wohl aus dem Mittelalter, die Bauern hielten ihn für
ein Geschenk der heiligen Maria.
Weltweit gibt es rund 500 verschiedene Arten, zwischen Arkona und Alpen sind 80
Arten nachgewiesen. Dabei dominiert bei uns der Käfer mit den sieben schwarzen
Punkten auf dem roten Kleid. Diese sieben Punkte haben übrigens nichts mit
seinem Alter zu tun, diese Anzahl bleibt in seinem bestenfalls einjährigem
Leben immer gleich.
Wie alle Käfer ist auch der Marienkäfer im Vergleich zu anderen Insekten ein
recht robustes Tier. Gegenüber Schlag, Stoß und Druck sowie gegen Nässe und
Feuchtigkeit ist er vergleichsweise wenig empfindlich. Auch große Trockenheit
kann er wegen des guten Verdunstungsschutzes, den ihm sein Chitinpanzer bietet,
leicht aushalten.
Die Bauern und Gärtner haben ihn gern, macht er doch manchen Schädlingen,
darunter der Blattlaus, den Garaus. Allerdings ist der Siebenpunkt Marienkäfer
dabei oft überfordert, denn in Massen tritt er in Deutschland nur selten auf.
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