Baum des Jahres 2007

Die Waldkiefer

 

Sie wird auch Föhre genannt und kann eine Höhe von 40 Metern erreichen. Zweifellos ist sie der Charakterbaum im Naturpark Dübener Heide, denn erst mit einigem Abstand folgen die Buche, dann Eiche, Birke und andere. Das ist nicht verwunderlich, denn zum einen liebt die Waldkiefer sandigen Boden (davon hat die Heide genug) und zum anderen liefert der schnell wachsende Baum wertvolles Nutzholz.
Steht die Kiefer im dichten Bestand, wächst sie kerzengerade nach oben, erst vor der Krone verästet sie sich. Imposanter sind jedoch einzeln stehende Exemplare. Nicht selten bilden sich dann zwei, drei Stämme mit ansprechenden Wuchs- und Kronenformen aus. Im Sommer wie im Winter ziehen sie als grüne Inseln die Blicke auf sich. Vom Wind ist die Waldkiefer mit ihrer tiefgreifenden Pfahlwurzel kaum zu fällen, eher macht ihr der Borkenkiefer zu schaffen.
Kiefernwälder sind auch hervorragende Pilzwälder, gerade Maronen, die Krause Glucke oder der Pfifferling fühlen sich in ihm wohl. Beliebt sind die getrockneten Kiefernzapfen als Anzünder für das abendliche Grillen. Also nehmen Sie sich beim nächsten Besuch eine Hand voll mit nach Hause. sz.

Quelle: "Ferienland Dübener Heide" Ausgabe 60

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