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Sie
wird auch Föhre genannt und kann eine Höhe von 40 Metern erreichen. Zweifellos
ist sie der Charakterbaum im Naturpark Dübener Heide, denn erst mit einigem
Abstand folgen die Buche, dann Eiche, Birke und andere. Das ist nicht
verwunderlich, denn zum einen liebt die Waldkiefer sandigen Boden (davon hat die
Heide genug) und zum anderen liefert der schnell wachsende Baum wertvolles
Nutzholz.
Steht die Kiefer im dichten Bestand, wächst sie kerzengerade nach oben, erst
vor der Krone verästet sie sich. Imposanter sind jedoch einzeln stehende
Exemplare. Nicht selten bilden sich dann zwei, drei Stämme mit ansprechenden
Wuchs- und Kronenformen aus. Im Sommer wie im Winter ziehen sie als grüne
Inseln die Blicke auf sich. Vom Wind ist die Waldkiefer mit ihrer tiefgreifenden
Pfahlwurzel kaum zu fällen, eher macht ihr der Borkenkiefer zu schaffen.
Kiefernwälder sind auch hervorragende Pilzwälder, gerade Maronen, die Krause
Glucke oder der Pfifferling fühlen sich in ihm wohl. Beliebt sind die
getrockneten Kiefernzapfen als Anzünder für das abendliche Grillen. Also
nehmen Sie sich beim nächsten Besuch eine Hand voll mit nach Hause. sz.
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