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Er ist ein auffälliger Bewohner der Dübener
Heide, namentlich in und um Ortschaften, denn er bevorzugt Kirchtürme, alte
Scheunen und Schornsteine als Brutplatz. Aber auch freistehende Bäume z.B. in
Parks sagen ihm zu, hier nutzt er oft alte Krähennester. Die Brutzeit für die
5 bis 7 gelegten rotbraun gefleckten Eier geht von Mitte Mai bis Anfang Juni.
Über Wiesen und Feldern ist der Turmfalke nicht zu übersehen, wenn er im
Rüttelflug nach Mäusen, Eidechsen und Fröschen Ausschau hält. Hat er seine
Nahrung mit scharfen Augen erkannt, stößt er mit angelegten Schwingen auf die
Beute herab, jedoch nicht jeder Versuch ist erfolgreich.
Männchen und Weibchen sind schwer zu unterscheiden, am ehesten wohl an den
Schwingen. Beim Männchen sind sie schwarz, beim Weibchen rot-braun mit dunklen
Flecken. Früher überwinterte der Turmfalke in Nordafrika, inzwischen nimmt die
Zahl der bei uns überwinternden Vögel ständig zu.
Halten Sie Ausschau, wenn Sie mit dem Fahrrad in der Heide unterwegs sind,
gerade an Straßen- und Wegrändern hält er sich gern auf Masten und
Stromleitungen auf. Fliegt er ab sind die Flügelschläge hastig und flach,
unterbrochen durch kurze Gleitphasen. Sein scharfer „Kikiki"- Ruf ist
nicht zu überhören.
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