- REK-Projekt 31 und  Motto der Wanderausstellung "Stadtansichten"  -
Initiator: Städtebund Dübener Heide
 

Heike Nyari aus Bad Düben eröffnete im Beisein der Bürgermeister der 7 Heidestädte die Wanderausstellung "Stadtansichten" im Foyer des Dommitzscher Rathauses. Nun sind die großformatigen Fotografien bis zum 15. Juli im Bürger- und Vereinshaus Pretzsch zu sehen, ehe sie "weiterwandern" in die Paul-Gerhard-Kapelle in Gräfenhainichen.
49 schöne Ansichten, je sieben aus den Kommunen des Verbundes, wurden von den Bürgermeistern und der Künstlerin für die Schau ausgewählt.
  

Stationen der Ausstellung  Fotografien von Heike Nyari
Dommitzsch durchlaufen  
Pretzsch  durchlaufen
Gräfenhainichen  durchlaufen
Kemberg  durchlaufen
Prettin  durchlaufen
Bad Schmiedeberg ab 11.02.2005
Bad Düben ab 13.03.2005
(Ausstellungseröffnung: 13.02.2005 auf der Burg Düben, Galerie im Landschaftsmuseum)
Fotogalerie Porträt

Publikationen:
  
Heimat statt dem Zillertal

49 Ansichten aus sieben Heidestädten

Pretzsch/MZ.  Karlheinz Horn muss seinen Favoriten nicht lange suchen. Das Foto mit der idyllischen Badegasse und der Kirche im Hintergrund hat es dem Pretzscher Bürgermeister besonders angetan. "Hier fließen Romantik, Natur und das Mächtige der Kirche ineinander", schwärmt Horn. Heike Nyari hört solche Komplimente natürlich gern. Die 39-jährige Fotokünstlerin aus Bad Düben hat im Auftrag des Städtebundes "Dübener Heide" die Ausstellung "Stadtansichten" verwirklicht. 49 gerahmte Fotos, je sieben aus den Kommunen des Verbundes, wurden von den Bürgermeistern und der Künstlerin für die Schau ausgewählt, die seit Donnerstag im Bürger- und Vereinshaus Pretzsch zu sehen ist.
"Es gibt Aufnahmen, die hätte ich selbst nicht ausgesucht. Die Bürgermeister wollten sie aber haben. So hat eben jeder seine Sichtweise", meint die freie Unternehmerin, die vor einem Jahr mit der Umsetzung des Projektes begonnen hatte, vor allem mit Blick auf die Dommitzscher Schule. Es sei nicht immer leicht gewesen, passende Motive zu finden. In Prettin beispielsweise ermöglichte eine Klettertour auf den Kirchturm eine luftige Sicht der Dinge.
Horn und seine Bürgermeister-Kollegen erhoffen sich von der Wanderausstellung nicht nur einen Schub für den Tourismus. "Manchmal gewinne ich den Eindruck, dass die Menschen, die hier leben, das Zillertal in Österreich besser kennen als ihre Heimat", ärgert sich Horn. Die Fotos sollen daher auch Anregung für den Einzelnen sein, sich mit seinem Umland gewissenhafter zu beschäftigen. "Wir haben viel zu bieten, machen aber noch zu wenig daraus", so Horn. Aus diesem Grund habe sich der Städtebund vor zwei Jahren gegründet, um die Vermarktung der Region voranzutreiben.

Quelle: Naumburger Tageblatt