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Zwischenbilanz
nach fünf Jahren Städtebund
in Pretzsch
Die
erfolgreiche Entwicklung des Städtebundes „Dübener Heide“, dem
die Städte Kemberg, Pretzsch, Bad Schmiedeberg, Bad Düben, Prettin,
Dommitzsch und Gräfenhainichen angehören, wurden in Leipzig (RP) und
Dresden (Staatsregierung) sehr positiv bewertet.
Auch in Sachsen-Anhalt gilt der Städtebund als ein Vorzeigeprojekt
der Regionalentwicklung, hervorgegangen aus dem Regionalen
Entwicklungskonzept (REK) Dübener Heide.
In den fünf Jahren des Bestehens (Gründung März 2002 in Pretzsch)
sind die Heidestädte inzwischen eine feste Größe. Kooperation
(trotz Ländergrenzen!) über die Dübener Heide hinweg steht nicht
nur auf dem Papier, sie wird praktiziert und umgesetzt. Dies ganz ohne
bürokratische Strukturen..
Dr. Harald Kegler (Regionalplaner) hatte im Parkhotel von Pretzsch am
Freitag seine Visionen zu Papier gebracht, die sich in der „Neuen
Pretzscher Erklärung“ wieder finden.
Darin geht es unter anderem darum, Voraussetzungen für eine
energieautarke Region bis zum Jahre 2020 zu schaffen. Schon jetzt kann
man von einer Vorreiterrolle auf diesem Gebiet beim Städtebund
sprechen (Dommitzsch, Gräfenhainichen).
Die Vernetzung von drei
Parken – „Der Elbauen-Landschaftspark“, „Der gemeinsame
Kurpark“ und „ Der Ferropolis-Park“ sind Beispiele dafür,
bereits über Netzwerkstrukturen beim Städtebund nachzudenken.
Bei all diesen Aktivitäten spielt das ILEK (integriertes ländliches
Entwicklungskonzept) eine Rolle, das in Sachsen-Anhalt kurz vor der
Zertifizierung steht und in Sachsen ebenfalls gute Aussichten besitzt.
Einem Puzzle gleichend demonstrierten die Bürgermeister der Heidestädte
abschließend auf symbolische Weise, was es bedeutet, wenn die Städte
auf der großen Landkarte zueinander gefügt werden und am Ende ein
großes Ganzes ergeben.
Die Unterzeichnung der „Neuen Pretzscher Erklärung“ durch die
Stadtoberhäupter bildete das würdige Finale. Am Fortbestand des Städtenetzwerks
gibt es kaum Zweifel, denn hier geht es um ganz praktische Dinge, die
von den Kommunen gemeinsam angepackt werden.
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Wechsel
Geschäftsführer Städtebund Dübener
Heide
Der am 1. März
2002 gegründete Städtebund Dübener
Heide – ihm gehören an die Städte Bad Düben,
Bad Schmiedeberg, Prettin, Dommitzsch, Pretzsch, Kemberg und Gräfenhainichen
– wechselt turnusgemäß am 26. Januar 2007 den Geschäftsführerposten.
Der bisher dem Städtebund vorstehende Bürgermeister von Gräfenhainichen,
Harry Rußbült, übergibt den
„Staffelstab“ an seinen Kemberger Amtskollegen Rainer Schubert.
Jeweils für den Zeitraum eines Jahres wird diese Tätigkeit vom
Stadtoberhaupt einer der Heidestädte ausgeübt.
Der Städtebund Dübener Heide und die
Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt sind in diesem Jahr am 20.April
Initiator und Ausrichter einer deutschlandweiten Energiefachtagung
in Gräfenhainichen zum Thema „Das können wir selbst –
Energieautarke Kommunen“
Dies geschieht in enger Kooperation mit dem Landkreis Wittenberg, der
ILE (Integrierte Ländliche Entwicklung) Wittenberg und der
Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) des Landkreises Wittenberg.
Weiter Themenfelder des Städtebundes sind unter anderem
Verkehrsinfrastruktur, Schulen, Kommunale Vernetzung und Tourismus in
der Dübener Heide.
Rainer Schultz
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