Hügelgräber


Die Dübener Heide muss in der Bronzezeit ziemlich dicht besiedelt gewesen sein. Davon zeugen zahlreiche Hügel- wie auch Flachgräber und vor allem ganze Gräberfelder sowie Siedlungsstellen. Alle diese Bodendenkmäler stehen unter  staatlichem Schutz und dürfen nur in Ausnahmefällen geöffnet werden, damit möglichst viele der Nachwelt erhalten bleiben. Auch hat sich herausgestellt, dass bei der Freilegung heute kaum noch neue Erkenntnisse erwartet werden können. Eines der größten Gräberfelder der Dübener Heide bestand bis in die 80er Jahre zwischen Gräfenhainichen und Schköna. 

Hügelgräber

Die etwa 30 Hügel- und mehrere Flachgräber mussten freigelegt werden, um im Wettlauf mit dem heranrückenden Braunkohlentagebau Gröbern noch eine Reihe  von Grabbeilagen wie Schmuck und Tongefäße zu bergen.
In Europa fiel die Bronzezeit etwa in das 2. Jahrtausend vor Christus, also in Zeitraum vor drei- bis viertausend Jahren. Wer mehr über Hügel- und Flachgräber wissen möchte, sollte das Landesmuseum für Frühgeschichte in Halle oder das Landschaftsmuseum auf der Burg Bad Düben besuchen.

 


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