Der Beutmannstein


Der Beutmannstein

Wenige Schritte abseits des Weges zwischen Gremmin und Zschiesewitz stand noch vor zwei Jahrzehnten der Beutmannstein.
Als um das Jahr 1980 das Dorf Gremmin dem Tagebau Golpa Nord weichen musste, wurde auch das etwa zwei Meter hohe Denkmal dem "Schwarzen Gold" geopfert und gilt seither als verschollen. Auf der geschliffenen Fläche dieses Porphyrsteines war folgende Inschrift zu lesen:
"Zum Andenken an den Gutsbesitzer, Herr Franz Beutemann, langjähriger Hochverdienter Ortsrichter von Zschiesewitz, der hier am 30. August 1903 im Alter von 54 Jahren von Wilderern erschossen wurde."
Stifter des Denkmals waren Jagdpächter, für die Franz Beutmann die Jagdaufsicht führte. Die feierliche Einweihung des Denkmals fand am 28. August 1904 statt.

 


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