Das Stubenrauchdenkmal


Wer zum ersten Mal von Möhlau aus ostwärts wandert, wird zunächst der Landschaft kaum irgendwelche Reize abgewinnen können. So sind die Behelfsheime ausgangs des Ortes, die vor Jahrzehnten abgerissene Brücke der Kleinbahn von Zschornewitz nach Oranienbaum oder die wenig einladende Kippenlandschaft am Wege zum Rothehaus nicht das Beste, was der Naturpark "Dübener Heide" hier vorzeigt.
Doch halt! Schauen wir erst einmal "hinter die Kulissen". Da ist der Möhlauer See, ein Idyll für Urlauber, Wochenendbesucher und Badegäste. Da ist das fast ständig ausgebuchte Schullandheim als Magnet für junge Naturforscher, Techniker und Touristen. Da steht unvermittelt an der ehemaligen Oberförsterei ein Gedenkstein mit folgender Inschrift:
"Zum Andenken an einen treuen Hüter von Wald und Wild, den Königlichen Forstmeister Rudolf Stubenrauch, geboren am 2.9.1820; gestorben am 3.12.1893, Oberförster von 1858 bis 1893".
Also bietet die Landschaft im Umfeld der ehemaligen Oberförsterei doch mancherlei Reizvolles, aber das muss man erst einmal gefunden haben.

Das Stubenrauchdenkmal

 


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