Stadtring
 

Burg Düben - Neumark - Schützenhaus - Finkenherd - Kurpark - Obermühle - Schalm - Hüfnermark - Post - Schwarzbach - Schrebergartenstraße - Lauch - Burg Düben
 

Strecke: 7 Kilometer
Markierung: blauer Punkt

Mit der Bezeichnung Stadtring wird bereits darauf verwiesen, dass es sich nicht um eine Wanderung durch den Altstadtkern handelt, sondern dass dieser umrundet wird. Ausgangspunkt ist die im Jahr 981 erstmals erwähnte Burg Düben, in deren Gemäuer sich seit 1953 das Landschaftsmuseum der Dübener Heide befindet (geschlossen bis 1999 wegen Instandsetzung des Burggeländes). Die Zeit zum Besuch des Museums reicht nicht an diesem Tage, wenn wir das Wanderziel absolvieren wollen. Auf jeden Fall ist aber ein Museumsbesuch immer (wieder) lohnenswert!
Trotzdem, einen kurzen Blick werfen wir in den schönen Burggarten und bestaunen die im Gelände befindliche Schiffmühle. Als letzte Bergschiffmühle von deutschen Flüssen ist sie ein technisches Denkmal.
Wir verlassen das Gelände in Richtung Neumark, gehen die Neuhofstraße hoch, biegen am Spiegel links ab. Die Eingemeindung von Neumark erfolgte 1867. Damals zählte die Gemeinde 401 Einwohner. Im Kern des Gebietes, wo sich früher Felder befanden, stehen heute schmucke Einfamilienhäuser. Läuft man den in westliche und dann in nördliche Richtung abbiegenden Außenring, um zum Schützenhaus zu gelangen, entdeckt man noch ältere Gebäude, die als Bauerngehöfte erkennbar sind. Das ehemalige Schützenhaus wurde nach der Wende restauriert. Einst war es eine beliebte Ausflugsgaststätte mit schönem Saal, zur Hofseite mit Gartenlokal und herrlichem Ausblick in Richtung Mulde. Berühmt war das Schützenhaus auch durch die Schützenfeste der Schützengilde, zugleich als Stammlokal des "Allgemeinen Turnvereines" Freudiger gestimmt wird der Wanderer wieder, wenn es in Richtung Finkenherd geht. Der Name des Gebietes soll wohl auf den einstigen Vogelreichtum hier verweisen. Ein schönes Fleckchen Erde mit wenig Wohnhäusern und viel Gärten. Lohnenswert ist ein Blick über die Wiesen in Richtung Niedermühle. Vom Finkenherd aus laufen wir nach Nordosten in Richtung Bitterfelder Straße, die wir überqueren. Wir begeben uns ein Stück durch den nördlichen Teil des Kurparks und gehen dann über die Parkstraße, um nordwärts zur Obermühle zu gelangen. Sie steht unter Denkmalschutz und soll wieder aufgebaut werden. Reizvoll ist ihre Umgebung mit dem davor liegendem Obermühlenteich .
Von der Obermühle au< passieren wir die B 2, um am Schalm anzukommen, wo heute schmucke Einfamilienhäuser stehen. Als markanteste Stelle im nördlichen Teil erkennen wir das Wasserwerk, früher stand hier bis 1850 ein Pulverhaus (für die in Nähe gelegene Garnison). In nördliche Richtung hat man einen schönen Blick auf den Ortsteil Hammermühle. Nach den Siedlungshäusern biegen wir nach links ab. Von den dortigen Kleingärten aus sieht der Wanderer das Neubaugebiet am Schalm, kann es durchqueren oder auch umgehen Auf jeden Fall müssen wir dann die Schmiedeberger Straße überqueren. Gehen wir nach Süden, so erreichen wir das Neubaugebiet Hüfnermark. Nach einer Verschnaufpause im Haus am Ring sollten wir entweder direkt durch das Neubaugebiet laufen, an seinem Ende die Straße am Kindergarten überqueren, um dann südlich am Extra-Markt vorbei in Richtung Postamt zu wandern. Oder - der längere Weg - wir schlagen einen Bogen um das Wohngebiet, wandern am Haus am Ring vorbei in Richtung Stadthalle, biegen davor rechts in die Kleingartenanlage ein. An deren Ende stoßen wir auf die Durchwehnaer Straße und kommen zum Extra-Markt, von wo aus wir nach Süden gehen und zum Postamt gelangen, das wir von der Dommitzscher Straße aus bereits erkennen. Seitlich führt ein Fußweg zum Schwarzbach und dort über eine Brücke. Dann kommt das Kleingartengebiet mit der ,,Kohlrabibar"; an ihr vorbei kommt man zur Schrebergartenstraße. Wandern wir nun in Richtung Westen, sind wir bald an der Eilenburger Straße. Wir biegen dann nicht zur Stadtmitte ein, sondern wandern weiter - vorbei an der Stadtmühle zum Lauch. Nordwärts geht es den schönen Wanderweg unter schattigen Bäumen entlang in Richtung Burg, wo wir die Wanderung beenden.